An den ersten beiden Ausbildungsterminen haben wir uns mit den Rahmenbedingungen des Modellprojekts und den Grundlagen pädagogischer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen beschäftigt. Jetzt geht es inhaltlich in die Tiefe. An zwei Terminen beschäftigten wir uns mit den Themen: Grundlagenwissen zu Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Antimuslimischem Rassismus, Intersektionalität und Privilegienbewusstsein. Nicht gerade leichte Kost. Doch die Atmosphäre ist engagiert, konzentriert und offen. Die Teilnehmenden tauschen Erfahrungen aus, diskutieren Begriffe und Einschätzungen kritisch.

Das Blended Learning-Format erweist sich als ideale Verbindung zwischen Vorbereitung im Selbststudium und der Ergänzung durch Übungen und Inputs bei den Präsenzterminen. Die bereits ausgebildeten Multiplikator*innen bereiten Texte, Inputs und Übungen vor. Die Gruppe der Auszubildenden bearbeitet die vorbereiteten Themen, erlebt die Übungen aus der Perspektive der Teilnehmenden und reflektiert gemeinsam, worauf bei der Anleitung der Übungen zu achten ist.

Das Frühstücksspiel, die Power Flower oder auch die Fragen nach den unterschiedlichen Aspekten der eigenen Identität. Der gemeinsame Nenner sind meist die Themen Machtverhältnisse und der damit verbundene gesellschaftliche Druck. Die bei den Übungen geteilten individuellen Eindrücke und Erfahrungen bereichern das Gruppenerlebnis und eröffnen den Einzelnen die Möglichkeit andere Wahrnehmungswinkel nachzuvollziehen, als nur den eigenen.

An den kommenden beiden Terminen im Mai werden wir uns inhaltlich mit den Themen Religiös begründeter Extremismus und Grundlagen pädagogischer Arbeit mit Fachkräften beschäftigen. Wir freuen uns bereits auf den regen Austausch zu diesen Themen.